Samstag, 3. November 2012

Geometer

Heute kam der Geometer kurz vorbei, seine Arbeit war innerhalb weniger Minuten getan. Ich habe immer auf das berühmte Schnurgerüst gewartet, musste aber stattdessen mit Nägeln, die zur Markierung in die bereits vorhandene Abgrenzung geschlagen wurden, vorlieb nehmen. Er hat sich dann mit den Worten " Sie haben einen Orkan vorhergesagt" , verabschiedet. Ich werfe noch einen misstrauischen Blick auf die Nägel und hoffe dass diese dem drohenden Stürmchen standhalten werden, denn lange genug sind sie ja.
Ein anderes Highlight des Tages war dass unser Baustrom angeschlossen wurde.


Mittwoch, 31. Oktober 2012

und er baggert noch…


kurz vor sieben brummt schon wieder der Bagger. Die LkW's stehen Schlange um die Erde für viel Geld zur Deponie zu fahren. Gerne hätten wir die Erde verschenkt aber leider gab es bei jedem Interessenten ein massives Problem, so dass es leider beim guten Willen blieb. Um die Mittagszeit wurde der Bagger wieder mit dem Tieflader abtransportiert. Übrig blieb ein kraterähnliches Loch, so musste es ausgesehen habe als anno dazumal ein Meteorit in Steinheim eingeschlagen hat. Kaum war der Bagger weg gabs auch schon einen Massenauflauf von Bauarbeitern, die jede Menge Material angekarrt haben.

Montag, 29. Oktober 2012

Bodo mit dem Bagger…

 
Pünktlich um sieben heute früh begann der Baggerfahrer mit seiner Arbeit. Schon zur Mittagszeit sah unser Grundstück aus als wollten wir einen Autobahnzubringer bauen. Zuerst wurde der Humus abgetragen und auf Nachbars Grundstück gelagert. Der erste Lastwagen der anrollte brachte das zertifizierte Betonrecyclingmaterial zum Aufschütten der Einfahrt mit, darauf soll dann der Kran stehen. Kurz vor Feierabend wurden noch Teile der Abwasserrohre installiert.






Sonntag, 28. Oktober 2012

Schneeflöckchen Weißröckchen, warum kommst du blödes Schneeflöckchen ausgerechnet heute geschneit?

Samstag, früh am dunklen Morgen. Ich wache auf und höre Regentropfen auf meinem Dachfenster! Ausgerechnet heute, am Tag an dem die Tannen sterben müssen. Während ich  vor meinem geistigen Auge meinen Kleiderschrank nach wasserdichten Klamotten abscanne schlafe ich wieder ein. Ich glaube fest an das gute, der Regen wird sicher bald aufhören. Als ich wieder aufwachte hatte es aufgehört zu regnen, viel schlimmer, es hat geschneit. Ausgerechnet heute. Fucking Snowflakes. Gestern brachte der Wetterbericht Schnee, aber wer glaubt das schon, wir haben schließlich erst Oktober. Hilft aber alles nix, die Tannen müssen raus, also ans Werk. Eine der beiden Tannen hatte einen Hang zu den Nachbarhäusern. Während mein Dirk in aller seelenruhe ganz souverän das Fichtenmoped ansetzt, mache ich mir Gedanken ob wir auch ausreichend versichert sind. In meinem Kopfkino sehe ich die Rechnung einer demolierten Pergola und ein kaputtes Dach. Unser guter Engel Herr Straub, der Vorbesitzer unseres Grundstücks hat uns geholfen, er hat einen kleinen Traktor, an den haben wir die Tanne gebunden. Solange Dirk gesägt hat hielt er den Traktor auf Zug, sodass die Tanne keine andere Wahl hatte als in die gewünschte Richtung zu fallen. Die obere Hälfte der 10-Meter-Tanne soll der Kirche als Christbaum dienen, somit war ihr Tod nicht umsonst.


Dirk und die erlegte Tanne



Samstag, 27. Oktober 2012

Bagger wird geliefert

Es ist Freitagnachmittag. Eigentlich sollte der Bagger erst am Montag geliefert werden, aber nach einem kurzen Anruf und dem Hinweis " Gleich kommt ein Bagger!" stand auch schon ein Tieflader auf unserem Bauplatz. Ich habe mich gefreut dass der Bagger nun früher kam und dachte noch so bei mir" .....geniales Wetter zum Ausbuddeln, goldener Oktober......."



Freitag, 26. Oktober 2012

Grenzabstand…


Heute hatte ich eine Baustellenbegehung mit dem Erdbauer und dem Bauunternehmer. An unserer Grenze Richtung Kellerabgang stehen zwei Tannen, die dem Nachbarn gehören. Leider stehen die so ungeschickt fast auf der Grenze dass der Bagger da nicht hin kann. Der Erdbauer meinte" Die fallen sowieso um, das sind doch flachwurzler. Und wenn die dann umfallen reißen sie die Straße mitauf." Oh Gottohgottohgott! Also geh ich todesmutig und klingele beim Nachbarn, aber die mussten wohl auch ihr täglich Brot verdienen, denn sie waren nicht zuhause. Puuh...kann nicht einmal was einfach sein??? Am Dienstag rollt der Bagger an und bis dahin müssen die Bäume umgelegt sein....die Zeit ist gegen mich.
Abends sind Dirk und ich dann gemeinsam zu unserem Nachbarn gegangen und der war ganz entspannt*lach* Er meinte die Tanne waren schon drin als er sein Grundstück gekauft hat und dann hat man sie halt wachsen lassen. Er will die Bäume am Samstag gemeinsam mit Dirk umlegen.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Heinzelmännchen und Gespenster..


Es ist Montagnachmittag und unser Rasen ist gepierct. Irgendwie hat es der Vermesser geschafft die Pflöcke in unseren Garten zu spicken ohne dass meine Argusaugen das wahrgenommen haben. Und das wo ich die allerbeste Sicht auf unser Grundstück habe. Es gibt sie doch und sie kommen aus dem Nichts...Kleine Männchen die den Garten bunt anmalen und aufspießen........


Samstag, 11. August 2012

Äpfel Äpfel auf'm Baum, zähle ka ma's kaum…

 
Da wir nun stolze Besitzer eines von der Sonne verwöhnten, topfebenen Grundstücks, auf dem ein einziges Apfelbäumchen steht, sind, müssen wir die Äpfel auch verarbeiten. Nix verkomme lasse, sagt man bei uns im Schwäbischen. Also wälze ich die Backbücher und kredenze meinen Lieben jede Woche einen anderen Apfelkuchen. Irgendwann haben wir mal eine Apfelschälmaschine geschenkt bekommen, die eigentlich unter die Kategorie " Dinge, die die Welt nicht braucht" fällt. Nach dem zweiten Apfelkuchen fiel uns wieder ein dass wir die noch haben und ich hatte den Eindruck dass Dirk sichtlich Spaß dabei hatte die Äpfel zu schälen. Der Apfelkuchen mit Marzipan-Pudding Guss war der Renner, dicht gefolgt von dem gedeckten Apfelkuchen der eigentlich immer eine Kürbisfüllung hatte. Der versunkene Apfelkuchen nach Omi's Rezept war auch sehr lecker *mjam*. Ausserdem habe ich unsere Apfelmusvorräte aufgestockt, damit es auch in Zukunft zu den Waffeln eine Beilage in Musform gibt.
Nach dieser längeren Apfelkuchenphase waren wir aber auch froh, dass das Bäumchen endlich keine Äpfel mehr hatte.

Freitag, 3. August 2012

Unser Grundstück...

Heute waren wir beim Notar, den 
Vertrag für das Grundstück unterschreiben, gemeinsam mit unseren Grundstücksverkäufern und unseren zukünftigen Nachbarn, die neben uns bauen werden. Mir war als würde der Notar eine mir unbekannte Fremdsprache sprechen, zumindest habe ich mich sehr schwer im Verstehen dieses Paragraphendeutsch getan. Als ich so in die Runde blickte sah ich vor mir und neben mir Gesichter, deren Ausdruck zeigte : Die verstehen auch nix. Bestätigung dessen bekam ich nach dem Termin, als meine zukünftige neue Nachbarin die Zigarette danach brauchte*lach*



Sonntag, 22. Juli 2012

Dorffest - der Bürgermeister schüttelt uns die Hände....


Es ist Sonntag. Dorffest. Da wir ja "reingeschmeckt" sind, also zugezogen, ist auch gleich allen alteingesessenen Aichelbergern aufgefallen dass wir die neuen sind. Als wir durch die überschaubare Menschenansammlung liefen, haben wir die Blicke gespürt und gesehen wie sich die Köpfe nach uns drehten, spätestens als der Bürgermeister uns die Hände schüttelte und uns mitteilte dass der Gemeinderat unserem Bauvorhaben zugestimmt hat. Prima! Auf zum Sektstand, darauf müssen wir trinken, natürlich mit unseren Bauplatzverkäufern. Nett war's und obwohl wir in Aichelberg kaum jemand kennen, wusste jeder dass wir bauen!!

Samstag, 7. Juli 2012

is die schööööööö… mußichhaben...

Die Küche ist das Herzstück eines Hauses und der Raum in dem sich Mutter sicher die meiste Zeit aufhält. Also gehen wir mal kurz Küche shoppen, in ein riesiges renomiertes Küchenhaus. Die Dame dort war definitiv vom Fach, die wusste von was sie sprach. Im Handumdrehen hat sie in unseren Grundriss eine zauberhafte Küche geplant, mit allem schnickschack was Mutti zum Kochen braucht. Mussichhaben. Als wir den Preis der Küche erfuhren, schlappe 30000 Euro,wohlgemerkt ohne Kühlschrank, da spürte ich wie mein Blut dem Rausch der Geschwindigkeit erlag, mein Blutdruck stieg und ich am liebsten nach einem Glas Wasser gefragt hätte. Dirk war auch kurz davor mit dem Notarzt ins Herzzentrum gebracht zu werden. Wir haben uns dann für das kompetente Gepräch bedankt und warten bis heute auf das schriftliche Angebot. Unser Hausbauer gab uns den Tipp in die Küchenhalle nach Winnenden zu fahren. Mit unseren Erinnerungen von der ersten Planung und hohen Erwartungen hatten wir einen Termin beim Chef. Die Auswahl an Farben und Griffen war auch hier sehr vielfältig und nach der zweiten Tasse Kaffee, war eine Küche entworfen, die alle must-haves hatte und die ich haben musste. Dirk auch. *Freu* In unserer Euphorie und nach hartnäckigen Verhandlungsgesprächen haben wir an diesem Samstag eine Küche gekauft. Als wir abends mit den Kindern mit Sekt und Rubby Bubble auf die neue Küche angestoßen haben, fiel uns ein, dass wir noch gar keine Baugenehmigung für das Haus haben........ wirdschongutgehen......!

Samstag, 19. Mai 2012

Es kommt wie es kommen muss

Mein Wecker und ich, wir verstehen uns einfach nicht und morgens am Allerwenigsten. Als Dirk zwei Tage geschäftlich unterwegs war, habe ich natürlich ein bisschen zu gut geschlafen. Der Schulbus war schon weg und auch meine Kinder haben zu gut geschlafen und ihren Wecker ignoriert. Die Wursträdchen sind an diesem Tag nicht ganz so perfekt auf dem Pausenbrot von meinem Ältesten gelandet und auch meine morgendlichen Restaurierungsarbeiten vor dem Spiegel fielen an diesem Morgen etwas knapper aus. Mutters Taxiservice lieferte die Kinder noch pünktlich vor Schulstundenbeginn an der Schule ab. Danach habe ich zweimal tief durchgeatmet und bin zur Arbeit gefahren, fröhlich darüber dass wir es noch pünktlich in die Schule und ins Büro geschafft haben. Allerdings habe ich eine andere Strecke genommen, die war kürzer. Zwei Orte weiter sah ich die Werbung einer Massivhausbaufirma, quasi direkt um die Ecke. Ich habe mir die Nummer notiert, Dirk hat einen Termin vereinbart und so kamen wir zu unserem Häuslebauer. Beim ersten Gespräch hat auch gleich die Wellenlänge gestimmt, wir haben bis jetzt schon mehrere Gespräche geführt und fühlen uns dort gut aufgehoben.

Dienstag, 1. Mai 2012

Ein Häus'le soll es sein

Eigentlich wollten wir eine große Wohnung mieten. Aber es war keine zu haben. Dann wollten wir ein Haus kaufen. Ein altes, das schon gelebt hat und das wir wieder neu beleben wollten, aber es gefiel uns keins. Alle hatten einen Störfaktor: Zu viel Nut-u. Federbretter, extrem nachgedunkelt, einen Kachelofen mit Wildschweinen drauf, zuviel Hang und zu wenig Garten, keine Bushaltestelle....Hmmmm....keins das auch nur annähernd unseren Wünschen und denen der Kinder entsprochen hätte. Dabei stand für uns fest dass wir in diesem 1300 Seelen-Dorf bleiben wollten, obwohl man von Infrastruktur hier nur träumen kann.
 
Manchmal hat man ein bisschen Glück und ein Wünschchen wird wahr: Ein Baugrundstück war gefunden.

Dann begann unser Suche nach einem Haus. Diese Suche war lehrreich, interessant und so mancher Termin war umsonst. Im Musterhauspark in Fellbach trafen wir auf Verkäufer die die Flucht ergriffen und sofort nachdem wir das Objekt der Begierde betreten hatten, durch die Balkontüre verschwunden sind. Ob's an unserem Deo lag? Ja und dann kommen wir zum Thema Angebot. An dieser Stelle muss ich kurz nochmal herzhaft lachen, denn hierzu möchte ich den Verkäufer einer namhaften Fertighausfirma der günstigeren Modelle erwähnen. Für den waren alle unsere Wünsche "kein Problem". Er hat sich alles brav notiert und wollte uns alles durchrechnen. Weil, war ja kein Problem. Als wir nach zwei Wochen, gespannt auf Angebot, wieder den weiten Weg nach Ulm machten, stieg doch ein kleines Zörnchen in mir hoch, als ich unser "Angebot" sah. Der Verkäufer hatte doch tatsächlich die Unverschämtheit besessen und hatte uns diesen damaligen Notiz-Fresszettel als Angbeot präsentiert. Ein anderer war kurz vor Vertragsabschluß so aufgeregt dass er den Vertrag erst mit Bleistift vorgeschrieben und danach mit Kugelschreiber nachgemalt hat, das dann gleich in zweifacher Ausführung. Leider hat keiner dieser beiden Verkäufer unsere Unterschriften kassiert......man könnte es mangelnde Kompetenz nennen.

























Und das sind wir :-)


Manchmal ist der Wunsch Vater des Gedanken. Mein Wunsch war schon lange der nach einem eingenen Häuschen. Leider war dies in meinem Leben vor Dirk nicht möglich. Niemals jedoch hätte ich daran gedacht eines zu bauen. Wir wagen also nun den Bau eines gemeinsamen Eigenheims, ein Projekt das zu unserem Neustart gehört. Projekt F4 weil unsere Nachnamen mit einem F wie Fröhlichkeit beginnen, die 4 weil wir zu viert sind. Die Katze und die Schildkröten habe ich bei der Namensgebung dieses Blogs nicht bedacht.
Wir, das sind Dirk, der ruhende Pol unserer Patchworkfamiliy, meine beiden Jungs, 14 und 11 Lenze jung und ich, Iris. In diesem Blog berichten wir, respektive ich, über den Werdegang unseres Häuschens, das wir mit viel Herzblut geplant haben. Wir vier freuen uns riesig auf mehr Platz, denn im Moment könnte man unsere Wohnsituation als Masthaltung bezeichnen*Spaß*. In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen