Sonntag, 22. Juli 2012

Dorffest - der Bürgermeister schüttelt uns die Hände....


Es ist Sonntag. Dorffest. Da wir ja "reingeschmeckt" sind, also zugezogen, ist auch gleich allen alteingesessenen Aichelbergern aufgefallen dass wir die neuen sind. Als wir durch die überschaubare Menschenansammlung liefen, haben wir die Blicke gespürt und gesehen wie sich die Köpfe nach uns drehten, spätestens als der Bürgermeister uns die Hände schüttelte und uns mitteilte dass der Gemeinderat unserem Bauvorhaben zugestimmt hat. Prima! Auf zum Sektstand, darauf müssen wir trinken, natürlich mit unseren Bauplatzverkäufern. Nett war's und obwohl wir in Aichelberg kaum jemand kennen, wusste jeder dass wir bauen!!

Samstag, 7. Juli 2012

is die schööööööö… mußichhaben...

Die Küche ist das Herzstück eines Hauses und der Raum in dem sich Mutter sicher die meiste Zeit aufhält. Also gehen wir mal kurz Küche shoppen, in ein riesiges renomiertes Küchenhaus. Die Dame dort war definitiv vom Fach, die wusste von was sie sprach. Im Handumdrehen hat sie in unseren Grundriss eine zauberhafte Küche geplant, mit allem schnickschack was Mutti zum Kochen braucht. Mussichhaben. Als wir den Preis der Küche erfuhren, schlappe 30000 Euro,wohlgemerkt ohne Kühlschrank, da spürte ich wie mein Blut dem Rausch der Geschwindigkeit erlag, mein Blutdruck stieg und ich am liebsten nach einem Glas Wasser gefragt hätte. Dirk war auch kurz davor mit dem Notarzt ins Herzzentrum gebracht zu werden. Wir haben uns dann für das kompetente Gepräch bedankt und warten bis heute auf das schriftliche Angebot. Unser Hausbauer gab uns den Tipp in die Küchenhalle nach Winnenden zu fahren. Mit unseren Erinnerungen von der ersten Planung und hohen Erwartungen hatten wir einen Termin beim Chef. Die Auswahl an Farben und Griffen war auch hier sehr vielfältig und nach der zweiten Tasse Kaffee, war eine Küche entworfen, die alle must-haves hatte und die ich haben musste. Dirk auch. *Freu* In unserer Euphorie und nach hartnäckigen Verhandlungsgesprächen haben wir an diesem Samstag eine Küche gekauft. Als wir abends mit den Kindern mit Sekt und Rubby Bubble auf die neue Küche angestoßen haben, fiel uns ein, dass wir noch gar keine Baugenehmigung für das Haus haben........ wirdschongutgehen......!

Samstag, 19. Mai 2012

Es kommt wie es kommen muss

Mein Wecker und ich, wir verstehen uns einfach nicht und morgens am Allerwenigsten. Als Dirk zwei Tage geschäftlich unterwegs war, habe ich natürlich ein bisschen zu gut geschlafen. Der Schulbus war schon weg und auch meine Kinder haben zu gut geschlafen und ihren Wecker ignoriert. Die Wursträdchen sind an diesem Tag nicht ganz so perfekt auf dem Pausenbrot von meinem Ältesten gelandet und auch meine morgendlichen Restaurierungsarbeiten vor dem Spiegel fielen an diesem Morgen etwas knapper aus. Mutters Taxiservice lieferte die Kinder noch pünktlich vor Schulstundenbeginn an der Schule ab. Danach habe ich zweimal tief durchgeatmet und bin zur Arbeit gefahren, fröhlich darüber dass wir es noch pünktlich in die Schule und ins Büro geschafft haben. Allerdings habe ich eine andere Strecke genommen, die war kürzer. Zwei Orte weiter sah ich die Werbung einer Massivhausbaufirma, quasi direkt um die Ecke. Ich habe mir die Nummer notiert, Dirk hat einen Termin vereinbart und so kamen wir zu unserem Häuslebauer. Beim ersten Gespräch hat auch gleich die Wellenlänge gestimmt, wir haben bis jetzt schon mehrere Gespräche geführt und fühlen uns dort gut aufgehoben.

Dienstag, 1. Mai 2012

Ein Häus'le soll es sein

Eigentlich wollten wir eine große Wohnung mieten. Aber es war keine zu haben. Dann wollten wir ein Haus kaufen. Ein altes, das schon gelebt hat und das wir wieder neu beleben wollten, aber es gefiel uns keins. Alle hatten einen Störfaktor: Zu viel Nut-u. Federbretter, extrem nachgedunkelt, einen Kachelofen mit Wildschweinen drauf, zuviel Hang und zu wenig Garten, keine Bushaltestelle....Hmmmm....keins das auch nur annähernd unseren Wünschen und denen der Kinder entsprochen hätte. Dabei stand für uns fest dass wir in diesem 1300 Seelen-Dorf bleiben wollten, obwohl man von Infrastruktur hier nur träumen kann.
 
Manchmal hat man ein bisschen Glück und ein Wünschchen wird wahr: Ein Baugrundstück war gefunden.

Dann begann unser Suche nach einem Haus. Diese Suche war lehrreich, interessant und so mancher Termin war umsonst. Im Musterhauspark in Fellbach trafen wir auf Verkäufer die die Flucht ergriffen und sofort nachdem wir das Objekt der Begierde betreten hatten, durch die Balkontüre verschwunden sind. Ob's an unserem Deo lag? Ja und dann kommen wir zum Thema Angebot. An dieser Stelle muss ich kurz nochmal herzhaft lachen, denn hierzu möchte ich den Verkäufer einer namhaften Fertighausfirma der günstigeren Modelle erwähnen. Für den waren alle unsere Wünsche "kein Problem". Er hat sich alles brav notiert und wollte uns alles durchrechnen. Weil, war ja kein Problem. Als wir nach zwei Wochen, gespannt auf Angebot, wieder den weiten Weg nach Ulm machten, stieg doch ein kleines Zörnchen in mir hoch, als ich unser "Angebot" sah. Der Verkäufer hatte doch tatsächlich die Unverschämtheit besessen und hatte uns diesen damaligen Notiz-Fresszettel als Angbeot präsentiert. Ein anderer war kurz vor Vertragsabschluß so aufgeregt dass er den Vertrag erst mit Bleistift vorgeschrieben und danach mit Kugelschreiber nachgemalt hat, das dann gleich in zweifacher Ausführung. Leider hat keiner dieser beiden Verkäufer unsere Unterschriften kassiert......man könnte es mangelnde Kompetenz nennen.

























Und das sind wir :-)


Manchmal ist der Wunsch Vater des Gedanken. Mein Wunsch war schon lange der nach einem eingenen Häuschen. Leider war dies in meinem Leben vor Dirk nicht möglich. Niemals jedoch hätte ich daran gedacht eines zu bauen. Wir wagen also nun den Bau eines gemeinsamen Eigenheims, ein Projekt das zu unserem Neustart gehört. Projekt F4 weil unsere Nachnamen mit einem F wie Fröhlichkeit beginnen, die 4 weil wir zu viert sind. Die Katze und die Schildkröten habe ich bei der Namensgebung dieses Blogs nicht bedacht.
Wir, das sind Dirk, der ruhende Pol unserer Patchworkfamiliy, meine beiden Jungs, 14 und 11 Lenze jung und ich, Iris. In diesem Blog berichten wir, respektive ich, über den Werdegang unseres Häuschens, das wir mit viel Herzblut geplant haben. Wir vier freuen uns riesig auf mehr Platz, denn im Moment könnte man unsere Wohnsituation als Masthaltung bezeichnen*Spaß*. In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen